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Das ist unser Bernd in Oberhavel

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Einfahrt und Weg selbst pflastern

Anfang 2017 konnte wir nicht nur unser einjähriges feiern im neuen Haus sondern wir starteten auch gleich mit den unterbrochenen Pflasterarbeiten. Die Stellfläche für die Autos hatten wir im vergangenen Jahr noch mit Baurecycling verfüllt und verdichtet. So hatten wir den Winter über eine halbwegs ordentliche Stellfläche. In den Wintermonaten besorgten wir uns Steine und machten uns an die Planung für das Verlegemuster.

 

Die ersten Berechnungen.

So weit die Theorie.

Sieht in Natur dann besser aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die gewünschten Leerrohre wurden gleich am Anfang verlegt damit sie unter den Borden verschwinden. Hier soll später mal das Frischwasser für die Außendusche durchfließen.  Auch etliche Stromleitungen fanden ihren Platz unter den Stellflächen und Wegen. Ansonsten bestand der Tag aus unendlich viel Recycling verteilen und verdichten, Split verteilen und den Helfern das Verlegemuster schmackhaft zu machen 🙂

Leerrohr und Borde.

Umrisse sind erkennbar.

Eingangsbereich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im zweiten Part konnte mit dem Verlegen der Steine begonnen werden. Das Muster brauchte ein bisschen um verinnerlicht zu werden aber dann ging es ganz gut von der Hand. Bei dem Muster für den Weg in den Garten hinein konnte ich mich bis zum Schluss nicht entscheiden. Das endgültige Muster wurde dann per Zufall entschieden.  Auf einem Spaziergang entdecke ich es und probierte es zu Hause aus.  Es gefiel mir und blieb dann auch so.

Ohne Muster ging am Anfang nix.

Das sieht schon ganz gut aus.

Immer wieder neue Muster probieren.

So bleibt das jetzt.

Hauseingangsbereich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im dritten Part konnten wir die gröbsten Arbeiten abschließen. Sand einfegen, einschlämmen und reinigen stand mit auf der Tagesordnung. Der Eingangsbereich vor dem Haus sollte sich von der anderen Fläche etwas abheben. Also drehten wir die Farben um aber behielten das Muster bei.

 

Einfegen und einschlämmen.

Mopedstellplatz vor dem Schuppen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielen Dank geht an die fleißigen Helfer: Basti, Harry und Benni.

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Traufkante setzen

Natürlich muss ums Haus eine Traufkante bzw. Spritzschutz gezogen werden. Wir haben uns für Kieselsteine der Größe 16/32 entschieden. Diese Steine sind sehr beliebt als Spritzschutz und im Kieswerk für ca. 30€/t zu bekommen. Als Borde haben wir Rasenkantsteine in Anthrazit gewählt. Wie bei allen anderen Umrandungen auch. Sie sind zwar ein paar Cent teurer als die betongrauen aber sehen auch schicker aus. Die Borde wurde mit ca. 30cm Abstand vom Haus gesetzt damit die Umrandung später auch optisch wirkt. Diesmal haben wir peinlich genau darauf geachtet auch alle Leerrohre und Kabel ordentlich unter der Borde durch zu führen. Da unser Wasser aus der Zisterne nicht zum trinken geeignet ist möchte ich im Garten eine extra Trinkwasserleitung haben. Alleine schon um das Obst und Gemüse vor dem Verzehr einmal kurz abzuspülen. Als die Borde stand wurde noch ein Unkrautfließ verlegt und anschließend die Kiesel aufgefüllt.

 


 

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Die ersten Pflasterarbeiten

Die ersten Pflasterarbeiten beginnen. Wir wollten vor der Terrasse gerne einen Halbkreis haben. Da passte es gut das wir noch ca. 35qm Pflastersteine übrig hatten. Beim pflastern sind wir immer gleich vorgegangen. Als erstes haben wir den Boden abgetragen und begradigt. Anschließend wurde eine Schicht Recycling aufgebracht und verdichtet. Danach eine Schicht Splitt auf das Recycling. Der Splitt wurde glatt abgezogen und die Pflastersteine auf dem Splitt verlegt. Dann noch einfegen, abrütteln und einschlemmen und fertig waren wir. Stark verkürzt J Leider hatten wir keinen geeigneten Schneidtisch für die Randsteine. Wir haben sie „trocken“ mit dem Trennjäger geschnitten. Dies machte einen fürchterlichen Dreck den leider auch die Nachbarn abbekamen. Relativ spontan kam uns die Idee noch einen Abfluss zu verbauen. Dieser sollte später noch von großem Nutzen sein.

Die Arbeiten waren dann auch die letzten die wir 2016 durchführten. Das Wetter wurde ungemütlicher und wir waren auch müde von diesem anstrengenden Jahr. Alles in allem sind wir gut vorangekommen.

 

So mal so soll er werden.

Die grobe Form passt schon mal.

Der Außenring ist einbetoniert.

Den Splitt ganz glatt abziehen.

Der Staub flog über alle Nachbargrundstücke.

Einen Abfluss wollten wir auch noch.

Fertig.

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Das vergessene Rohr

Wir hatten an dem Tag unseres glorreichen Gasleitungsabriss leider auch ein Fallrohr vergessen. Dies ist uns so spät aufgefallen das keiner mehr Bock hat den Graben noch mal zu öffnen und wir beschlossen dieses Problem erst mal zu vertagen. Am nächsten Wochenende holten wir dies nach.

 

Finde den Fehler.

Schnell den Fehler beheben.

Als wäre nie was gewesen.

 

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Der erste von vielen Sandbergen

Um den Sand der anfällt wenn Akost loslegt muss man sich selber kümmern. Der Berg hier ist nur vom Fundament machen entstanden. Die Entsorgungskosten von hätten hier bei ein paar tausend Euro gelegen wenn wir es durch eine Firma hätten abholen lassen. Zum Glück hatten wir im hinteren Teil des Grundstücks sehr viel Platz. Deswegen haben wir uns entschieden den Berg so gleichmäßig wie möglich zu verteilen. Als wir fertig waren sah es aus als wenn der Berg nie existiert hätte.

 

Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht das noch viele Berge anfallen werden. Nach dem der Berg verteilt war überkam uns auch kurz der Übermut und wir wollten wenigsten vor der Terrasse Rollrasen verlegen. Bei uns im Nachbardorf wird der angebaut. Wir dachten so an 100 – 150 qm. Letztendlich scheiterte es an der Lieferfirma die uns nicht sofort was verkaufen konnte. Wir bekamen nach ca. einer Woche ein schriftl. Angebot. Da war bei uns der Anflug von Wahnsinn aber auch schon wieder vorbei. Letztendlich haben wir alles von Hand geebnet, geharkt und gesät.

 

 

Etliche Kubik möchten verteilt werden.

Schon gut wenn man Freunde mit dem passendem Werkzeug hat.

Schöne Ansicht von Oben.

Fast geschafft.

Als wenn nichts gewesen wäre.

 

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Unsere alte neue Küche

Wir hatten uns schon sehr früh in der Bauphase entschieden keine nigelnagelneue Küche einzubauen. Die alte Küche hatte noch nicht viel runter und soll es für die nächsten paar Jahre auch noch tun. Eine gebrauchte Küche einbauen passt auch besser zu uns. Mit ein wenig handwerklichem fummeln, sägen und schrauben konnten wir die Küche auch innerhalb weniger Tage aufbauen. Die Arbeitsplatte haben wir neu bestellt und angepasst. Das schwierigste war für uns eine Inselabzugshaube zu bekommen die auch preislich im Rahmen liegt. Die einschlägigen Häuser haben unverschämte Preise die für uns nicht in Frage kamen. Netterweise hatten uns die Jungs von Akost während der Rohbauphase das Abzugsrohr vormontiert. Die Haube funktioniert damit tadellos.

 

Der Gasanschluss ist unterm Herd versteckt. Wenn wir uns in ein paar Jahren eine neue Küche gönnen soll diese auch einen Gasherd beinhalten.

 

So in etwa soll sie später stehen.

Der erste Schrank hängt auch schon.

Die Arbeitsplatte passt.

Schön ist sie geworden.

Blick zum Essbereich.

 

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Es hat sich viel getan

Es wahr jetzt ziemlich genau ein Jahr sehr ruhig auf dem Blog. Natürlich hat sich sehr viel getan in der Zeit. Wir haben fertig gepflastert, den Zaungebaut, Grünflächen angelegt, einen weiteren Unterstand gebaut, Pumpentechnik für die Zisterne erweitert, sehr viel Sand bewegt und vieles mehr. In den kommenden Wochen werde ich mir die Zeit nehmen und die Fortschritte hier nach und nach dokumentieren. Viele große Projekte liegen noch vor uns. Zu den drei wichtigsten gehören der Kamin, das Carport und der Anstrich für unseren Bernd.

 


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Regenrinne anschließen mit Gasalarm

Nach dem die Zisterne einsatzbereit war mussten wir nur noch die Regenrinnen anschließen. Wir zogen von den Rinnen zur Zisterne direkt am Haus lang 40-50cm tiefe Gräben. Wir wussten wo im groben die Medien liegen aber wir haben nicht damit gerechnet dass sie so flach eingegraben sind. Es kam wie es kommen musste. Wir haben die Gasleitung getroffen.

 

Das kleine gelbe Warnband mit der Aufschrift „GAS“ liegt nur wenige Zentimeter über der Gasleitung. Es machte „puff“ und roch stark nach Gas. Meine Freunde und ich verhielten uns wie Baumarktmitarbeiter wenn das Licht angeht und rannten in alle Richtungen. Die Baumarktmenschen rennen vor Kunden weg und wir vor Schreck erst mal vor der kaputten Leitung. Nach ein paar Sekunden stellten wir fest dass kein Gas mehr ausströmte und riefen den Havariedienst. Kleiner Tipp: die Nummer hängt an eurem Haupthahn im Haus. Der Havariedienst kam auch recht schnell mit viel Tatütata so das spätestens jetzt alle Nachbarn mit Bierchen am Zaun standen und ihren Hohn und Spot über uns ausgossen 🙂

 

Der ganze Spaß hat mich 750€ gekostet. Zum Glück hat unsere Versicherung das übernommen. Übrigens braucht man ein Genehmigung (was wir auch erst bei der Havarie erfahren haben) wenn man tiefer als „ein Spatenstich“ auf seinem Grundstück buddeln möchte. Das Problem an der Sache ist aber: Es muss jeder Versorger (Gas, Strom, Wasser etc.) gefragt werden. Bevor man da alle Genehmigungen zusammen hat, hat man vergessen was man machen wollte.

 

Die Reparatur der Gasleitung ging schnell und wir konnten unsere vier Fallrohre weiter anschließen. Durch die Aufregung und das ganze drum herum haben wir natürlich ein Fallrohr vergessen. Bemerkt haben wir es als alle Gräben schon wieder zu waren. Da wir aber alle die Nase voll hatten von diesem Tag blieb das jetzt so und wurde nächste Woche nachgeholt.

 

So sah es vorher aus.

So sah es vorher aus.

Graben vor dem Haus.

Graben vor dem Haus.

Der Graben führte über die Medien.

Der Graben führte über die Medien.

Zack da war sie durch.

Zack da war sie durch.

Der kam natürlich mit Sirene damit auch jeder bescheid wusste.

Der kam natürlich mit Sirene damit auch jeder bescheid wusste.

Finde den Fehler.

Finde den Fehler.

Fast geschafft.

Fast geschafft.

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Einbau der Zisterne

Da auf unserem Grundstück durch den Lehmboden nichts versickert und wir auch die Regenrinnen nicht an die Kanalisation anschließen durften haben wir uns für eine große Betonzisterne entschieden. Die Ringe haben ein Durchmesser und eine Höhe von insgesamt von ca. 2,5m. Fassungsvermögen liegt bei ca. 12.000 Liter.

 

Als erstes haben wir die grobe Position markiert. Danach ging es mit dem Minibagger los. Der harte Lehmboden war echt eine Herausforderung. Die Seitenwände mussten wir mit einem Stemmhammer bearbeiten. Ab einer tiefe von ca. 2m war die Leistungsgrenze des Minibaggers erreicht. Wir bestellten uns zum nächsten Wochenende einen 7,5t der uns die restlichen Zentimeter ausgraben sollte.

 

In der Zwischenzeit lief das vorhandene Loch mit Schichtenwasser voll. Das Schichtenwasser erschwerte die Arbeit enorm aber es erwies sich später noch als Glücksfall. Nach dem wir die gewünschte Tiefe erreicht hatten kamen die Betonringe. Das Einsetzen verlief problemlos. Allerdings hinterließen sie dezente Dreckspuren auf der Straße die wir anschließend beseitigen mussten. Danach haben wir die Grube wieder zu geschüttet und uns ein Feierabendbierchen gegönnt.

 

Die grobe Markierung der Grube.

Die grobe Markierung der Grube.

Der Minnibagger legt los.

Der Minibagger legt los.

Die Wände wurden begradigt.

Die Wände wurden begradigt.

Der 7,5t macht weiter.

Der 7,5t macht weiter.

Die Grube war immer voll mit Wasser.

Die Grube war immer voll mit Wasser.

Die Betonringe werden eingelassen.

Die Betonringe werden eingelassen.

Ach das sieht keiner.

Ach das sieht keiner.

Die Grube wird geschlossen.

Die Grube wird geschlossen.

Die neue Feuerschale wurde schnell gebastelt.

Die neue Feuerschale wurde schnell gebastelt.

Anschließend genossen wir unser Feierabendbierchen.

Anschließend genossen wir unser Feierabendbierchen.

 

 

 

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Kurzes Update

Mich fragen einige ob was passiert ist oder wir das Haus nicht mehr toll finden. Alles Quatsch. Es ist alles bestens. Alle Arbeiten sind abgeschlossen. Maler ist durch. Fliesen sind alle an der Wand. Zierleisten habe ich angebracht und die Küche ist auch eingebaut. Aber das beste ist: Wir ziehen am Samstag um. Dies ist auch der Grund warum der Blog so vor sich hin dümpelt. Ich habe noch ein paar Artikel in der Schublade. Die müssen noch bearbeitet werden und Fotos eingefügt werden. Nur es fehlt mir dazu die Zeit.